JanuarFebruar 2018
PROGRAMM

Donnerstag 18.01.18, 20.00 Uhr

Liebe auf Sibirisch
Olga Delane, D 2016, 80 min, OmU

„Ohne Ehemann bist du keine Frau.“ - 23 Jahre nachdem sie nach Berlin ausgewandert ist,
besucht Olga Delane ihre Verwandten in Sibirien. Dort wird sie mit den
traditionellen Ansichten der Dorfbewohner über das Leben und die Liebe konfrontiert.
Ein Film über rustikale Frauen- und Männerbilder, ländliche Idylle und unaufgeregte Einblicke
in Putins Russland.
„Oh, Olga, was läuft in Berlin bloß falsch, dass ihr dort keine Kinder gebären wollt?“
„Liebe auf sibirisch“ beginnt mit Olgas Ankunft in einem kleinen sibirischen Dorf.
Mit ihrem westlichen Lebensstil provoziert Olga ihre Verwandten und wird
mit kritischen Kommentaren zu ihrem Beziehungsstatus und ihrem Lebensstil
in Berlin konfrontiert. Es ist ein einfaches Leben, geprägt durch traditionelle Werte,
das die Bewohner des kleinen sibirischen Dorfes Onon-Borzya, 1.000 Kilometer östlich
vom Baikalsee, führen. Früh aufstehen, die Kühe melken, Schweine mästen,
den Traktor reparieren und Holz hacken. Der Mann ist der Herr im Haus,
die Aufgabe der Frau ist es, Kinder zu gebären und sich um den Haushalt zu kümmern.
Abstrakte Begriffe wie Liebe, Freiheit oder die Emanzipation der Frau scheinen
in diesem pragmatischen Lebensentwurf keinen Platz zu finden. Ihr Film zeigt,
wie sich das Rollenbild in den Familien über viele Generationen verfestigt hat.
Aber auch die Zerrissenheit der heranwachsenden Generation, zwischen traditionellen Werten
und dem Traum nach Selbstverwirklichung.

Info, Fotos und Trailer: http://liebe-auf-sibirisch.de/ 

























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